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| Leistungsspektrum/Zucht |
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Fortpflanzung
Folgende gynäkologische Maßnahmen stehen für eine möglichst komplikationslose Zucht zur Verfügung:
Vaginoskopie, Schleimhautabstriche zur mikrobiologischen und zur Zell-Untersuchung, Progesterontest,
Trächtigkeitskontrollen mittels Blut-, Röntgen- und Ultraschalluntersuchungen, Unterstützungen von Tier und Besitzer bei der Geburt bis hin zum Kaiserschnitt.
Zuchttauglichkeitsuntersuchungen
Bei vielen Hunderassen verlangen die Zuchtverbände eingehende Untersuchungen, bevor die Tiere zur Zucht eingesetzt werden dürfen:
Hüftgelenksdysplasie (HD): Bei vielen Hunderassen
ist eine Röntgenaufnahme des Hüftgelenkes vorgeschrieben. Für diese
Untersuchung muß das Tier sediert werden. Die Aufnahmen werden zu
einer zentralen Stelle geschickt. Dort wird das Hüftgelenk vermessen
und nach festgelegten Kriterien beurteilt.
Osteochondrosis dissecans (OCD): Einige Hunderassen
werden neben der HD auch auf die OCD untersucht. Dafür werden Röntgenaufnahmen
von Schulter- oder Ellbogengelenken angefertigt. Auch diese Aufnahmen
werden in Narkose erstellt.
Patellaluxation: Ein spezieller Untersuchungsgang
von dafür zugelassenen Tierärzten wird von einigen Hundeverbänden
verlangt.
Audiometrie: Diese Untersuchung ist bei einigen Hunde-
und Katzen-Zuchtverbänden vorgeschrieben. Die Tiere müssen beruhigt
oder in Narkose gelegt werden. Über Ohrstöpsel werden Geräusche übermittelt.
Elektroden am Kopf zeichnen Gehirnströme auf. Anhand dieser Messungen
kann eine Aussage über das Hörvermögen gemach werden.
Andere Zuchttauglichkeitsuntersuchungen (PKD, PRA u. a.) können ebenfalls durchgeführt oder vermittelt werden.
Für all diese werden eine eindeutige Tiermarkierung, die Ahnentafel sowie die jeweiligen Formulare der Zuchtverbände benötigt.
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